Spiele
HCH Damen besiegen TSV Sachsenhausen mit 34:0
Dienstag, 02. Februar 2010 um 11:25 Uhr

In einem spielerisch nicht unbedingt attraktiven Match siegten die Damen des HC Bad Homburg klar und bauten somit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus. Man muss zugeben, die Mannschaft aus Frankfurt hatte es von Anfang an nicht leicht. Mit nur fünf Feldspielerinnen ohne Torhüterin, Ersatzspielerinnen und Trainer starteten sie in das Spiel. Es dauerte nicht lange bis der Ball das erste Mal im gegnerischen Kasten landete. Den Torreigen eröffnete Franziska Mau in der 1. Minute. Fortan fand die Partie fast ausschließlich vor dem Tor des Gegners statt und die Tore fielen im Minutentakt. So stand es nach 10 Minuten Spielzeit 10:0 und nach weiteren 10 Minuten 18:0. Sachsenhausen kamen zu keiner Zeit mit dem offensiven Spiel der Bad Homburgerinnen zurecht.  Aus Fairness und um das Geschehen etwas attraktiver zu gestalten, nahmen die Bad Homburgerinnen zwischenzeitlich ihre Torhüterin raus und schickten stattdessen eine 6. Feldspielerin mit Torwartrechten auf den Platz. Mit einem Spielstand von 21:0 gingen beide Teams in die Halbzeit.

Nach der Pause ging das Spiel unverändert weiter wie zuvor. Der HCH lief konstant auf das Tor der Gastgeber, die nur wenig dagegen zu setzen hatte. Die Tore fielen, doch der man merkte, dass Bad Homburg ein wenig mit der Konzentration zu kämpfen hatte. Bei einem Stand von 29:0 wurde das Spiel schlagartig lebhafter. Grund war das Eintreffen des Sachsenhausener Trainers, der einige Fans aus der Herrenmannschaft mitbrachte. Diese begannen sogleich das Team zu motivieren und lautstark anzufeuern. Die Wirkung blieb nicht aus. Sachsenhausen zeigte sich fortan kampfeslustiger und kombinierte in den eigenen Reihen besser. Jedoch kam der Ball trotzdem nicht weiter als vor den Schusskreis der Kurstädterinnen. Diese schafften es noch den Spielstand auf 34:0 zu erhöhen.

Das Spiel, das höchstwahrscheinlich über den Aufstieg in die 2. Verbandliga entscheiden wird, findet am 21. Februar  um 10 Uhr in der Sporthalle am Wingert statt.

Es spielten Erika Rademacher (TW), Sarah Eidmann (10), Clara Westermann (9), Carolin Preyer (5), Franziska Mau (5), Marie Heurer (3), Carolin Bruns (1), Marilena Weding (1), Sharmilla Velte (1) und Laura Stock.

 
weibliche Jugend A holt überraschend Hessenpokal
Mit einem deutlichen 3:0 holen die Spielerinnen des HC Bad Homburg in der Altersklasse wJA gegen einen favorisierten Wiesbadener THC den Hessenpokal nach Bad Homburg.

Gegen die technisch besseren Wiesbadenerinnen überzeugte der HC Bad Homburg mit taktischer Geschlossenheit und einem aggressivem Abwehrverhalten. Nach unrughigem Beginn fand der HCH sehr schnell ins Spiel und bot mit seiner massivem Raumdeckung aber auch plötzlichen Pressings den Wiesbadenerinnen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung. Nach 15 Minuten konnte Caroline Preyer das erste mal die Kugel im Nachschuß über die Linie schieben. Schon 7 Minuten später erzielte Clara Westermann nach druckvollem Pressing und schneller Balleroberung freistehend von linker Seite aus das 2:0. So gingen die Mannschaften auch in die Pause. Erwartungsgemäß erhöhte Wiesbaden in der zweiten Hälfte den Druck auf den Homburger Spielaufbau. Die HCH-Mädels hatten jedoch an diesem Tag für alle Aktionen des Gegners die passende Antwort. Und so konnte wieder Clara Westermann von einem Fehler im Spielaufbau des Gegners profitieren und den Ball zum 3:0 in der 55 Minute mit einem Gewaltschuß einschweissen. Die nun immer wütender angreifenden Wiesbadenerinnen verzweifelten im Anschluß, wie auch schon das ganze Spiel zuvor, an der von Franziska Mau und Marilena Wedig umsichtig organisierten Abwehr. Entlastungsangriffe über Svenja Henning, Maya Groß und Charlotte Murakami hielten das Spiel in den letzten Minuten in der gegnerischen Hälfte.

Erschöpfte, aber glückliche HCH`lerinnen feierten im Anschluß ihr bestes Saisonspiel und natürlich den Sieg des Hessenpokals.

Spielerin des Tages: Svenja Henning

Es spielten: Marina Sieber (TW), Melanie Sieber, Marilena Wedig, Franziska Mau, Deike Neumann, Julia Simon, Anna-Maria Steidle, Svenja Henning, Maya Groß, Clara Westermann, Charlotte Murakami, Caroline Preyer, Anna Hübsch, Viktoria Alt, Carolin Bruns

 


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